Privates

Meine Wurzeln – Beziehungen

Die biografischen Stationen meines Lebens verbinden praktische Erfahrung, gesellschaftliches Engagement und wissenschaftliche Neugier – die Basis für meine heutige Arbeit in Lehre, Bildung und Beratung.

Aufgewachsen in Mecklenburg/Brandenburg, prägten mich früh Natur- und Sozialbezug: Nach dem Abitur folgten ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Natur- und Umweltschutz sowie soziale Praktika in Suchtberatung und psychosozialer Unterstützung. Ein früher Einblick in Care-Arbeit kam über die Krankenpflege-Grundausbildung.

Anschließend studierte ich Soziale Arbeit (Diplom, staatl. Anerkennung) und Sozialmanagement (M.A.) an der Alice Salomon Hochschule Berlin; internationale Perspektiven ergänzten Post-Master-Kurse am Hunter College (CUNY, New York). Das Promotionsvorhaben zur wirkungsorientierten Evaluation von Freiwilligendiensten an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg vertiefte meinen forschenden Blick … bis meine Tochter ihre Berufsausbildung abgeschlossen hat, wird es vorerst weiter ruhen.

Meine sehr bewusste und intensive Erziehungszeit neben meiner Erwerbstätigkeit erweiterte schließlich meinen Fokus auf Vereinbarkeit und Bildungsbiografien – Erfahrungen, die ich bis heute in Lehre, Beratung und Gestaltung übersetze.

Meine Flügel – Engagement

Verantwortung endet nicht am Arbeitsplatz – sie beginnt in der Gesellschaft. Mein Engagement fördert Qualität, Ethik und Wirkung in Bildung und Sozialer Arbeit.

Seit meinen Jugendjahren bringe ich mich in Gremien, Verbänden und Initiativen ein – von kommunalen Jugend- und Kirchenstrukturen über die Hochschulselbstverwaltung bis in Fachverbände. Fachlich eng verbunden sind mir Ethik-, Evaluations- und Hochschulthemen: Mitarbeit in Arbeitsgruppen (Ethik, Nachwuchsförderung), Vorstands- und Öffentlichkeitsarbeit auf Landesebene, sowie Beiratsarbeit zur Stärkung von Freiwilligendiensten. Als langjähriges Mitglied der Bildungsgewerkschaft setze ich mich für gute Arbeitsbedingungen, Professionalisierung und eine menschenzentrierte Praxis ein. Leitend ist dabei stets ein evidenzbasierter, werteorientierter Ansatz – mit Blick für Umsetzbarkeit und Wirkung im Alltag.